Neue Corona-Schutz-Massnahmen in Sachsen bis zum 20.05.2020

// Neue Corona-Schutz-Massnahmen in Sachsen bis zum 20.05.2020 //

 

Christus ist auferstanden!

 

Liebe Gläubige,

 

Wie Sie wohl erfahren haben, gilt in Sachsen ab dem 4.05. bis zum 20.05.2020 eine neue Corona-Schutz-Verordnung.

 

Erfreulicherweise wurde die Begrenzung der Teilnehmerzahl zu den Gottesdiensten aufgehoben. Dies gilt aber nur unser Einhaltung der Schutzmassnahmen (Einzelheiten und Links am Ende dieser Nachricht).

 

Weiterhin ist die Gruppenbildung von Personen untersagt. Ausnahme: Familien und Angehörige dessselben Haushalts.

 

Aus diesem Grund bitte ich alle Familien mit kleineren Kindern (in der Regel bis 10 Jahren), die nicht nur neben ihrer Eltern sitzen oder stehen können, wie bisher Sonntags zwischen 10 und 12 Uhr in die Kirche zu kommen.

 

Alle, die sozialen Abstand und andere Schutzmaßnahmen einhalten können, dürfen gern zu den Gottesdientsten teilnehmen. Die entsprechenden Abstandsmarkierungen müssen dabei eingehalten werden.

 

Am Samstag, 9.05.2020, findet Vesper ab 18 Uhr statt. Am Sonntag, 10.05.2020, wird Morgenlob um 7:30 Uhr, bzw. die Hl. Liturgie ab 8:30 bis 10 Uhr stattfinden.

 

Bis Montag, 11.05.2020 wird das Programm für die nächste Woche veröffentlicht.

 

Für Taufen, Trauungen und andere Gottesdienste bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf (SMS, WhatApp oder Facebook) unter: 0176 / 21794415 oder https://www.facebook.com/pr.ioan.forga

 

Gott segne Sie!

Vtr. Ioan Forga

 

https://www.coronavirus.sachsen.de/index.html

 

https://www.coronavirus.sachsen.de/haeufige-fragen-zu-den-ausgangsbeschraenkungen-und-einschraenkungen-des-oeffentlichen-lebens-5074.html?_cp=%7B%22accordion-content-4969%22%3A%7B%2263%22%3Atrue%7D%2C%22previousOpen%22%3A%7B%22group%22%3A%22accordion-content-4969%22%2C%22idx%22%3A63%7D%7D#collapse-content-6167

Neue Regelungen für Gottesdienste vom 20.04. bis zum 03.05.2020

Christus ist auferstanden!

 

Liebe Gläubige,

die neuen Regelungen der sächsischen Landesregierung erlauben bis zum 3.04.2020, die Teilnahme von maximal 15 Personen zu kirchlichen Gottesdienste, unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften für Versammlungen.

 

In Absprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Leipzig, gelten darum für unsere Kirche in den nächsten zwei Wochen folgende Regelungen:

 

-          Alle Gottesdienste finden zwischen 7 und 10 Uhr statt (die Auflistung ist unten)
-          Von 10 bis 12 Uhr bleibt die Kirche nach dem Gottesdienst für private Gebete offen
-          Diejenigen die zum Gottesdienst teilnehmen möchten sind gebeten sich dafür direkt bei mir zu melden, damit wir die Teilnehmerliste erstellen können
-          Ab Donnerstag, dem 23.04., werden wir versuchen unsere Gottesdienste live über facebook zu übertragen, damit unsere Gemeindemitglieder auch von zu Hause die Gottesdienste verfolgen können.

 

 

 

 

Liste der Gottesdienste bis zum 3.05.2020

-          Di, 21.04., Osterdienstag, 7-10 Uhr, Morgenlob und Göttliche Liturgie
-          Do, 23.04., Hl. Georg, 7-10 Uhr, Morgenlob und Göttliche Liturgie
-          Fr, 24.04., Lebensspendende Quelle, 7-10 Uhr, Morgenlob, Göttliche Liturgie und Wasserweihe
-          So, 26.04., Thomassonntag, 7-10 Uhr, Morgenlob und Göttliche Liturgie
-          So, 3.05., Sonntag der Myron tragenden Frauen, 7-10 Uhr, Morgenlob und Göttliche Liturgie

Bei Fragen bitte schreiben Sie mir. Danke! Gott segne Sie! Vtr. Ioan Forga

 

Öffnung der Kirche für persönliche Gebete am Karfreitag und Ostersonntag

Liebe Gläubige,

 

Unsere Kirche ist am Karfreitag (17.04., 10-13 Uhr) und am Ostersonntag (19.4., 9-16 Uhr), unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften,

NUR ZUM PERSÖNLICHEN GEBET geöffnet.

 

Eingang auf der Hofseite über die Glastür (Hofeingang, Süd-Seite).

 

Herzlich Ihr Pfr. Ioan Forga

„Seht – durch das Kreuz ist Freude in die ganze Welt gekommen...”

„Seht – durch das Kreuz ist Freude in die ganze Welt gekommen...”

Pastorale des Metropoliten Serafim zum Heiligen Osterfest 2020 

 

Hochehrwürdige Väter und geliebte Gläubige,

 

Christus ist auferstanden!

 

Der Ruf der Verkündigung „Christus ist auferstanden!”, der das Wesentliche des christlichen Glaubens zum Ausdruck bringt, erklingt heute wie niemals zuvor in Kirchen, in denen sich keine Gläubigen aufhalten. Und doch hören diese den Ostergruß auf verschiedensten medialen Kanälen und antworten mit unerschütterlicher Überzeugung: „Er ist wahrhaftig auferstanden!” Wir glauben wahrhaftig, dass Christus nicht im Grab geblieben ist, sondern dass Er den Tod besiegt hat durch Seine Auferstehung und dass Sein Sieg auch unser aller Sieg ist, die wir Ihn als unseren Herrn und Gott unseres Lebens bekennen.

 

Der Apostel Thomas rief von Herzen voller Überzeugung: „Mein Herr und mein Gott”, nachdem er den Auferstandenen Herrn gesehen hatte; Jesus aber sagte zu ihm: „Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!” (Johannes 20, 28-29) Wir haben den Auferstandenen Herrn nicht wie die Apostel gesehen, doch wir glauben auf der Grundlage ihres Zeugnisses und sind dadurch selig. Wir sind selig, weil die Auferstehung des Herrn unserem Leben einen ewigen Sinn verleiht und weil sie die Quelle unserer Freude, unserer Hoffnung und unserer Kraft im Kampf mit den Versuchungen  und Beschwernissen des Lebens ist. Wenn wir nicht an die Auferstehung glaubten, hätte unser Leben keinen Sinn, ja es wäre eine Absurdität: wir könnten uns nicht daran erfreuen, wir hätten weder den Mut noch die Kraft, dem Böse zu widerstehen und es zu überwinden – wie auch zuletzt den Tod; denn alles kommt uns vom Auferstandenen Christus zu, Der gesagt hat: „Ohne Mich könnt ihr nichts tun” (Johannes 15, 5). 

 

Gewiss folgte die Auferstehung des Herrn auf Seinen Tod am Kreuz, der ein Ausdruck der Liebe in Vollendung war, jener vorbehaltlosen und bedingungslosen Liebe, die Er schon während Seines ganzen irdischen Lebens vorgelebt hat. Er hat die Sünden aller Menschen auf Sich genommen – von Adam bis zum letzten Menschen, der in der Geschichte in Erscheinung treten wird –, Er hat Anfeindungen erlitten wie niemand anderes, und doch hat Er dabei niemals als Mensch den Mut und die Kraft verloren, allen nur Gutes zu tun, seien es gute oder böse Menschen, denn Er hat alle geliebt. Die Quelle für Seine Kraft finden wir in Seinem Gebet zum Vater. Am Tag predigte Er und heilte Kranke, bei Nacht aber betete er an einsamen Stätten. Das Beispiel des Gebets, wie es der Erlöser vorlebte, müssen auch wir annehmen, denn das Gebet bewirkt Wunder. Glauben wir an die Kraft des Gebets! Glauben wir daran, dass wir eins werden mit dem Auferstandenen Herrn, wenn wir mit Nachdruck beten! So wird Sein Sieg auch zu unserem Sieg! Der Erlöser ermahnt uns: „Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt!” (Matthäus 26, 41) Und der Apostel Paulus ruft uns zu: „Betet ohne Unterlass!” (1. Thessalonicher 1, 17) Beten wir zu Hause, am Arbeitsplatz, unterwegs und überall, vor allem aber wieder in der Kirche, wenn die aktuell auferlegten Beschränkungen wieder aufgehoben sind. Beten wir gemeinsam mit den Brüdern und Schwestern unseres Glaubens, denn das Gebet der Kirche kann durch nichts ersetzt werden. Wenn wir beharrlich sind im Gebet, werden wir uns vor nichts mehr fürchten, weder vor Krankheiten, noch vor Feinden, noch vor dem Tod, denn Christus der Herr besiegt in uns alles Böse. Ein positives Denken, der Blick auf das Gute und nicht auf das Böse, ein gütiges Wesen sowie Beharrlichkeit und Geduld beim Tragen des Kreuzes, das uns täglich und stündlich auferlegt ist, sind die Früchte, an denen wir das wahre und gottgefällige Gebet erkennen.              

 

Hochehrwürdige Väter und geliebte Gläubige,

 

In dieser Zeit der Prüfung für die ganze Welt kommt unsere Erlösung nur von Christus,  dem Auferstandenen Herrn. Wir sollten uns dessen bewusst sein, dass diese Pandemie von Gott nur wegen unserer Sünden zugelassen wird. Allerdings soll sie uns nicht zum Untergang gereichen, sondern zu unserem zeitlichen und ewigen Guten –, wenn wir von ganzem Herzen zu Ihm umkehren. Denn „Gott hat keinen Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt” (Hesekiel 18, 23) Er bestraft niemand, denn Er ist die Liebe. Und die Liebe straft nie, denn sonst wäre es keine Liebe mehr. In Seiner göttlichen Pädagogik lässt Gott es zu, dass die Konsequenzen unserer Sünde über uns kommen, also Krankheiten und Leiden aller Art, damit wir durch sie umkehren zu Ihm und leben. Wir sollen zu Gott dem Herrn umkehren durch Reue, also durch eine echte Umkehr im Leben, und das unter ständiger seelsorgerlicher Hilfe seitens unseres Geistlichen als Seelsorger. Beten wir zu Gott darum, dass Gott uns das Bewusstsein für unsere Sünde schenken möge wie auch die Kraft, gegen die Sünde anzukämpfen um sie zu besiegen und an ihre Stelle die christlichen Tugenden zu setzen, unter denen die Liebe die höchste ist, bis hin zur Feindesliebe, ganz nach dem Vorbild und Modell Christi, der noch als Er am Kreuz hing sagte: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun” (Lukas 23, 34). Und auch was der Apostel Johannes sagt, sollen wir berücksichtigen: „Meine Kinder, laßt uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.” (1. Johannes 3, 18) Vor allem jetzt in diesen schwierigen Zeiten voller Leid und Not mögen wir alle nach unseren Kräften anderen Menschen helfen. Und wir vermögen viel, wenn wir von wahrhaftiger Liebe erfüllt sind und unsere Seele geben für unsere Nächsten, die unserer Hilfe bedürfen.

 

Ich möchte an dieser Stelle ein Wort des Dankes und des Segens besonders an die Ärzte und alle jene richten, die sich in den Krankenhäusern um die Pflege und Genesung der Kranken sorgen und bemühen und dabei ihr eigenes Leben in Gefahr bringen. Dies ist wahrhaftige Liebe, die ihr Leben hingibt für die Nächsten! Ein solches Wort des Dankes gebührt auch allen Freiwilligen und Ehrenamtlichen, die zu den Häusern von Kranken, älteren und alleinstehenden Menschen gehen und ihnen auf unterschiedlichste Weise  helfen.

 

Ich lege Euch alle diese aus meinem Herzen kommenden Gedanken ans Herz in der Hoffnung, dass sie Euch stärken und ermutigen können im Kampf mit den Versuchungen, Nöten und Sorgen des Lebens. Ich bete zum Erlöser Jesus Christus, dem Überwinder des Todes, dass Er Euch alle an der Freude Seiner Auferstehung teilhaben lassen möge jenseits aller Beschränkungen, die uns auferlegt sind, denn diese österliche Freude kann uns niemand aus der Seele rauben. 

 

Der Segen des Herrn sei mit Euch allen!

 

Christus ist auferstanden!

 

† Metropolit Serafim von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa         

 

(Übersetzung aus dem Rumänischen: Dr. Jürgen Henkel, Selb)

Ankündigung für Samstag und Sonntag, 21./22.03.2020

Grüß Gott! Liebe Gläubige:

 

  • Durch die Allgemeinverfügung der sächsischen Landesregierung werden alle öffentlichen Gottesdiensten bis zunächst 20.04.2020 untersagt.
  • Unsere Kirche wird nur für persönliches Gebet am Samstag und Sonntag, 21./22.03.2020, zwischen 10 und 13 Uhr geöffnet.
  • Bitte lesen Sie in diesem Kontext die Empfehlungen unseren Bischöfen (hier unten auf die Webseite)
  • Für alle weiteren Fragen stehe ich Ihnen per E-Mail/Telefon/SMS/Whatsapp zur Verfügung (pr.ioan.forga@gmail.com und 0176 21794415)

 

Gott segne Sie! Vtr. Ioan Forga

Angaben zum kirchlichen Leben abhängig von der Entwicklung der Corona-Virus-Pandemie (19.03.2020)

Wenn wir die aktuelle Situation betrachten, die in ganz außergewöhnlicher Weise von der Corona-Virus-Pandemie bestimmt ist, welche sich von Tag zu Tag verschlimmert, müssen wir einige Angaben zur Vervollständigung unserer Bekanntmachung vom 13. März machen. Bundeskanzlerin Angela Merkel gab in einer Fernsehansprache am Abend des 18.03. bekannt, dass die Situation besonders gefährlich werden kann, wenn die behördlichen Anordnungen nicht befolgt werden.

Unter diesen neuen Bedingungen treten mindestens bis zum Lazarus-Samstag (11. April 2020) in der Rumänisch-Orthodoxen Erzdiözese für Deutschland, Österreich und Luxemburg gemäß den allgemeinen Vorschriften der Bundesregierung und der Behörden verschiedener Bundesländer Deutschlands, wie auch in Österreich und Luxemburg, neue Maßnahmen wie folgt in Kraft:

- in allen Kirchen werden die öffentlichen Gottesdienste (Göttliche Liturgie, Stundengebete) ausgesetzt, die Kirchenräume dürfen nur für private Gebete von Gläubigen offen gehalten werden (wenn die lokalen Behörden dies nicht ausdrücklich verbieten).

- Taufen, Krönungen und andere besondere Gottesdienste in der Kirche werden auf nach Pas'cha verschoben.

- Im Fall eigener Kirchen haben die Priester die Möglichkeit, die sonntägliche Göttliche Liturgie und das Fest Mariä Verkündigung sehr früh am Morgen zu feiern, zusammen mit den Kirchensängern und mit verschlossenen Türen, wobei nach dem Abschluss des Gottesdienstes die Türen für die Gläubigen geöffnet werden und ihnen Antidoron und Weihwasser zur Verfügung gestellt wird. Diese können nacheinander unter Einhaltung des von den behördlichen Anordnungen geforderten Abstands hinzutreten.

- Im Fall der in unseren Pfarreien gemieteten Kirchen der katholischen oder evangelischen Gemeinden wird sich jede Pfarrei nach der lokalen Situation richten und neben den behördlichen Anordnungen auch die ihrer Gastgeber streng befolgen.

- Die ehrwürdigen Priester werden gebeten, die Gläubigen mit heutigen technischen Hilfsmitteln aufzurufen, nicht in Panik zu verfallen und die Sonntagsgottesdienste auf Trinitas TV oder Radio Trinitas mitzuverfolgen.

- Altardiener werden den Gläubigen geistliche Hilfestellung nur im Notfall anbieten können, nach einem im Voraus erstellten Plan. Falls das Mysterium der Beichte aus medizinischen Gründen nicht von Angesicht zu Angesicht erteilt werden kann, darf sie auch telefonisch stattfinden. Das Absolutionsgebet wird dann später gelesen, wenn der Zustand es zulässt.

- Begräbnisfeiern werden im Friedhof nur am Grab und in der Gegenwart einer reduzierten Anzahl von Gläubigen abgehalten, welche die Angehörigen des Entschlafenen repräsentieren.

- Die Priester und Gläubigen (insbesondere die Mitglieder des Kirchengemeinderates) werden gebeten, besonders unsere Kranken, Alten oder die in anderen schwierigen Situationen zu unterstützen, durch telefonische oder persönliche Gespräche und durch Anbieten geistlicher oder materieller Hilfe.

- Bis zum Ende der Krise werden alle öffentlichen Gemeindeversammlungen (Konferenzen, Gemeindeschulen, Ateliers, Versammlungen usw.) ausgesetzt.

- Für jede andere Ausnahmesituation werden die Priester gebeten, die Hierarchen unserer Erzdiözese telefonisch zu kontaktieren.  

Diese ganze Periode hindurch werden wir gemeinsam danach trachten, unsere Kommuniongemeinschaft unter den neuen Bedingungen der Isolation zu intensivieren, gemeinsam zu einer bestimmten Zeit zu beten, im Psalter zu lesen, eine Paraklese an die Mutter des Herrn oder andere Gebete zu beten. Sowohl persönlich als auch gemeinschaftlich sind wir zur Umgeistung aufgerufen, welche bedeutet, unser Leben zu ändern, indem wir uns Gott und den Nächsten nähern mit der Gewissheit, dass Gott in jeder Situation für uns sorgt, besonders in den schwierigen Momenten wie diesen, durch die wir hindurchgehen. Die Zeit, in der wir uns befinden, da wir nicht die heilige Kommunion empfangen können und nicht in der Göttlichen Liturgie zusammen sein können, ist eine Gelegenheit, uns die Bedeutung der Heiligen Eucharistie und der Kommunion mit den Nächsten bewusst zu machen, diese zu wollen und diese intensiver zu leben, wenn die Situation sich normalisiert.

Mit der Hoffnung auf die Vorsehung des Allbarmherzigen Gottes, im Gebet und verantwortungsvoller Beteiligung werden wir diese Krisensituation meistern und uns selbst oder andere dabei nicht in Gefahr bringen. Der Glaube, vertieftes Gebet und die Hoffnung auf Gott in dieser schwierigen Zeit sind das ideale Gegenmittel gegen den Virus der Angst und der menschlichen Sorgen.

Mit der Liebe in Christus und mit Segen,

+ Metropolit Seraphim
+ Bischof-Vikar Sofian Brașoveanul

Hl. Chrysantos und Daria

19. März 2020 

Ankündigung für Sonntag, 15.03.2020

Grüß Gott! Liebe Gläubige, aufgrund der Entwicklungen der letzten Tage und die damit verbundenen Maßnahmen, bitte wir Sie, wenn möglich am Sonntag, 15.03.2020, nicht zum Gottesdienst zu kommen. Unsere Kirche wird jedoch bis 13 Uhr geöffnet bleiben. Diejenigen, die sich auf die Heiligen Kommunion vorbereitet haben können gern in die Kirche kommen. Über den weiteren Verlauf werden wir Sie über unsere Webseite demnächst informieren. Bitte lesen Sie das auf die Webseite veröffentliche Gebet zur Beendigung der Pandemie. Gott segne Sie! Vtr. Ioan Forga

Hirtenbrief zur von der Coronavirus-Pandemie hervorgerufenen Situation

Am 11. März dieses Jahres wurde die Coronavirus-Epidemie zur Pandemie erklärt, nachdem sich über 125.000 Personen in 118 Ländern infiziert haben und über 4600 Todesfälle registriert wurden.
In diesen Tagen der Versuchung unserer Gesundheit und unseres Lebens ist es wichtig für jeden zu verstehen, dass wir die Schutzmaßnahmen einhalten müssen, welche von den Behörden der Länder, in denen wir leben, angeordnet wurden. Nur so können wir die negativen Auswirkungen der Epidemie verringern. Dadurch werden wir dazu beitragen, dass die Ausbreitung des Virus aufhört und den Instituten und medizinischen Einrichtungen helfen, den schweren Erkrankungsfälllen Herr zu werden.

Als Christen setzen wir unsere ganze Hoffnung in die Fürsorge und den Schutz des Erbarmungsreichen Gottes, des Herrn über Leben und Tod, zu Dem wir für unsere Gesundheit und die unserer Angehörigen beten, und als Mittler sowohl die Gottesmutter wie auch die Schutzheiligen und Heiligen Ärzte, die wir kennen, anrufen. Unser Gebet wird von Fasten begleitet, insbesondere da wir uns in der großen Fastenzeit befinden. Die geistlichen Väter werden den Gläubigen einen Fasten- und Gebetskanon gemäß deren Gesundheitszustand, Glauben, Lebenssituation und Kräften eines jeden auferlegen. Auch wenn wir glauben, dass Gott Wunder wirken kann, und uns vor jeder Krankheit bewahren und uns heilen kann, müssen auch wir unsere eigene Pflicht erfüllen. Denken wir daran, dass die meisten sich auf Speisen und die Reinheit des Körpers beziehenden Regeln, die Gott dem jüdischen Volk im Alten Testament gab, gerade der Gesundheit unter den konkreten Bedingungen des Klimas und des Lebens dienten.

Die Sorge um die Gesundheit aller müssen wir im Auge behalten, auch in der Weise, wie wir unter diesen besonderen Bedingungen am kirchlichen Leben teilnehmen. Da wir in dieser Zeit intensiver beten möchten, ist es wichtig, dass wir in unseren Kirchen eine gute Ordnung, Gehorsam und Vertrauen haben, damit wir diese Last gemeinsam tragen und uns gegenseitig schützen und einander helfen. Daher werden die Gottesdienste in den Kirchen ordnungsgemäß stattfinden, jedoch sollen Überfüllungen vermieden werden. In Österreich und Dänemark haben die Behörden eine Obergrenze von 100 Personen angeordnet. Gläubige, bei denen ein Verdacht auf Krankheit vorliegt oder die von der Arbeit oder Schule fern bleiben sollen, werden gebeten solange zuhause zu bleiben, bis ihre Quarantänezeit abgelaufen ist. Diese können die Übertragungen auf Trinitas TV ansehen. Alle, die verhindert sind, an den heiligen Gottesdiensten teilzunehmen, werden gebeten, die Gemeindepriester um geistliche Hilfe zu bitten, welche Anstrengungen unternehmen werden, ihnen mit Gebet und Tat beizustehen. Weiter raten wir unseren Gläubigen, den Priestern ihre Namen und ihre Situation mitzuteilen, damit ihrer in den heiligen Gottesdiensten gedacht wird und ihnen geholfen wird, wenn es nötig ist. Während Begegnungen mit anderen und bei der Teilnahme an Gottesdiensten werden wir uns an die Empfehlungen der Behörden bezüglich der Begrenzung von physischem Kontakt mit anderen Personen halten (Händeschütteln, Umarmungen). Wenn wir alle nach den gleichen Regeln verfahren, werden wir verhindern, dass die Kirchen in einen Ort des Misstrauens und Zweifels verwandelt werden. Wir haben nun die Chance zu lernen, vereint zu sein, intensiver und konsequenzer für das Allgemeinwohl und unser Wachsen im Glauben und der Liebe zusammen zu arbeiten. Wir empfehlen, dass sich auf der Ebene der Ortsgemeinden Freiwillige melden, die bei Solidaritätsaktionen mitmachen, welche die Kirche in der Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden organisieren kann, für Personen, die isoliert sind oder in Quarantäne, oder die gefährdet sind (z.B. Telefonanrufe an alleinstehende oder isolierte Personen, Einkäufe von lebensnotwendigen Dingen usw.).

Die Epidemie, welche die Welt in dieser Zeit versucht, ist mit Sicherheit ein Aufruf zur Umgeistung, den Gott an uns alle richtet, ein Aufruf unsere Lebensweise zu ändern, die oft vom Mangel an Glauben, der Nächstenliebe und der Verantwortung vor der Schöpfung gekennzeichnet ist. Die heutige Welt wird immer mehr von hedonistischem Materialismus, Egoismus und Gleichgültigkeit gegenüber den Leiden und Nöten des Nächsten beherrscht. All dies wirkt sich auf die menschliche Natur aus und verursacht Krankheit und Leid auf der menschlichen Ebene, aber auch große Ungleichgewichte, manche auch mit weltweitem zerstörerischem Potenzial. Der Ausweg aus dieser Situation ist nur mit der Umkehr zu Gott und einem Leben nach Seinen Geboten, die uns gerade zum Schutz und zur Förderung des Lebens gegeben wurden, möglich. Vermehren wir unser Gebet und setzen wir unsere ganze Hoffnung auf die Hilfe des Guten Gottes und der Gottesmutter.

Der Aufforderung des Hochseligen Vaters, Patriarch Daniel folgend, werden die ehrwürdigen Priester die kirchlichen Gottesdienste mit nachstehendem besonderen Gebet für die Beendigung der Epidemie abschließen, welches auch die Gläubigen in ihre persönliche Gebetsordnung aufnehmen können:

"Herr, unser Gott, Der du erbarmungsreich bist, und Der Du mit Deiner weisen Vorsehung unser Leben führst, erhöre unser Gebet, nimm unsere Reue für die Sünden an und beende die neue Epidemie, wie Du die Züchtigung Deines Volkes in der Zeit Davids beendetest. Der Du der Arzt unserer Seelen und Leiber bist, gewähre Genesung den von Krankheit Befallenen und erhebe sie rasch aus dem Bett der Schmerzen, damit sie Dich, den erbarmungsreichen Erretter, verherrlichen, und bewahre die Gesunden vor jeder Krankheit. Segne, stärke und beschütze, o Herr, mit Deiner Gnade alle, die mit opferbereiter Menschenliebe die Kranken in ihren Häusern oder Spitalen pflegen. Halte jede Krankheit und jedes Leiden vom Volk fern und lehre uns, das Leben und die Gesundheit als Deine Gaben zu schätzen. Gewähre uns, o Herr, Deinen Frieden und fülle unsere Herzen mit Glauben an Deinen Schutz, der Hoffnung auf Deine Hilfe und der Liebe für Dich und den Nächsten. Denn an Dir, Du unser Gott, liegt es, Dich unser zu erbarmen und uns zu erretten, und Dir senden wir Lobpreis empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen."
 
Mit väterlicher Liebe, mit Hoffnung und Gebet an Gott, Den wir bitten, diese Versuchung zum Guten aller umzuwenden,

+Metropolit Serafim von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa,

+Bischof Macarie von Nordeuropa,

+Weihbischof Sofian Brașoveanul


Freitag, der 13. März 2020

Hl. Hierarch Nikephoros und Hl. Ehrw. Hypomoni

Sondergebet zur Beendigung der Pandemie

Seine Seligkeit Daniel, der Patriarch der Rumänischen Orthodoxen Kirche, übermittelte am Mittwoch, dem 11. März 2020, an alle Diözesen des rumänischen Patriarchats ein Gebet, das im Zusammenhang mit der Verbreitung des COVID-19-Virus in den Kirchen gesprochen werden soll.

 

Vor dem Ende des Gottesdienstes (Heilige Liturgie oder Vesper oder Komplett) sagt der Priester: Lasset uns zum Herrn beten!

 

Gläubigen: Herr, erbarme dich!

 

Der Priester liest dieses Gebet (vor dem Altar, gerichtet nach Osten):

 

Herr, unser Gott, der Du reich an Erbarmen bist und mit Deiner weisen Vorsehung unser Leben begleitest, erhöre unsere Gebete, empfange unsere Buße für die Sünden, und beendige diese neue Epidemie, wie Du die Züchtigung deines Volkes zur Zeit Davids beendet hast. Du bist der Arzt unserer Seelen und Leiber. Deshalb heile diejenigen, die krank sind, richte sie vom Schmerzenslager auf, damit sie Dich, den barmherzigen Erlöser, verherrlichen. Schütze und bewahre diejenigen, die gesund sind, vor allen Krankheiten.

 

Segne, stärke und beschütze, Herr, mit Deiner Gnade alle, die mit großer Menschenliebe und Opferbereitschaft sich zu Hause oder in Krankenhäusern um die Kranken kümmern.

 

Vertreibe die Krankheit und das Leiden des Volkes und lehre uns, das Leben und die Gesundheit als Deine Gaben zu schätzen.

 

Schenke uns, Herr, Deinen Frieden und erfülle unsere Herzen mit unerschütterlichem Glauben an Deinen Schutz, mit Hoffnung auf Deine Hilfe und mit Liebe zu Dir und zu unseren Nächsten.

 

Denn Dir ist es eigen, Dich zu erbarmen und uns zu erretten, unser Gott, und Dir senden wir Lobpreis empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und allezeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen!

 

Quelle: basilica.ro

Programm für Dezember 2019 und Januar 2020: Beichtgelegenheit, Gottesdienste zur Geburt- und Taufe des HERRN, Hausweihen

Beichtgelegeheit in der Fastenzeit: Freitag, 20.12.19, Samstag, 21.12.19 und Sonntag 22.12.19 - Uhrzeiten sind in der Spalte Programm der Gottesdinste zu finden.


An allen Weihnachtsfeiertage beginnt die Göttliche Liturgie um 10 Uhr.


Die Große Wasserweihe wird am Vortag der Taufe des HERRN, Sonntag, 5.1.2020, im Anschluß zur Göttlichen Liturgie zelebriert.


Termine für Hausweihen werden auf Anfrage bei Vtr. Ioan Forga vereinbart.

 

Alle Einzeilheiten sind in der Spalte Programm der Gottesdinste zu finden.

Gottesdienste in den Monaten April und Mai 2019: Beichtgelegenheiten in der Großen Fastenzeit, Karwoche, Osternacht und Gemeindefest

Beichtgelegenheit in der Großen Fastenzeit: Fr, 19.4., Sa, 20.4. und Mo, 22.4. - Uhrzeiten sind in der Spalte Programm der Gottesdinste zu finden.

 

Der Gottesdienst in der Osternacht beginnt um 22:30 Uhr.


Samstag und Sonntag, 4.-5.5., Gemeindefest mit unserem Metropoliten Serafim.


Sonntag, 19.5., 12:30-14:00 Gemeinde Vollversammlung.

 

Alle Einzeilheiten sind in der Spalte Programm der Gottesdinste zu finden.

Weihbischof Sofian von Kronstadt: Wir setzen „Die Initiative der 10.000“ fort

Liebe Gläubige,

 

In Anbetracht der bisherigen Resultate der Initiative der 10.000 wie auch der Notwendigkeit, möglichst viele Unterstützer der Errichtung des Anwesens zu gewinnen, haben wir beschlossen, diese in mehreren Etappen auszuweiten.

Die folgende Etappe wird die Zeitspanne 17. August – 16. Oktober 2018 umfassen und wird als Ziel die Einsammlung des Betrags von 230.000 €, die die Finanzierung des Dachgeschoßes und der Dachkonstruktion des Klosters darstellen.

Wir wünschen uns die Beteiligung möglichst vieler Spender, damit die Last nicht auch auf die Schultern derer fällt, die bis jetzt schon gespendet haben.

Wir danken all denen, die Ihr Euch, sowohl finanziell als auch seelisch, in dieses Projekt eingebracht habt. Wir freuen uns, wenn Ihr bei den zukünftigen Tätigkeiten uns nahe bleibt. Es ist aber auch sehr wichtig, die Kunde zu verbreiten, Bekannten von dem Projekt zu berichten, Euch bemühend sie zu veranlassen, sich uns anzuschließen. In diesem Jahr der Hundertjahrfeier der Vereinigung möchten auch wir, 10.000 Gläubige, uns vereinigen, um einen Ort der geistigen Wiederfindung, einen Ort der Kultivierung unserer Identität und Einheit zu schaffen.

Wir werden diese Arbeit im Vertrauen auf Gottes Hilfe leisten, im Bewusstsein, dass wir mit Bezug auf Ihn den Weg und den Sinn im Leben finden werden, sowie das richtige Verständnis der Realität und des Verhältnisses zu unseren Mitmenschen und der Tatsache, dass Er nicht die Passivität, sondern unsere Selbsteinbringung und Arbeit segnet.

Mit Dank, Hoffnung und Segen,

 Sofian von Kronstadt, + Weihbischof

Weihbischof Sofian von Kronstadt: Die Initiative der 10.000 - Wertschätzung mit Anerkennung gegenüber den Spendern und Fortsetzung

Liebe Gläubige,

Anfang des Monats Juni haben wir die „Initiative der 10.000“ ins Leben gerufen, gedacht um 10.000 Spender zusammenzuschließen, die, mit je einer Gabe von 100 €,  eine für die die Bauarbeiten am Kirchlichen Anwesen im Juli-August erforderliche Million € einsammeln sollen. Bis zum Abend des 16.08.2018 haben sich 1.175 Spender, die insgesamt den Betrag von 193.622 Euro gespendet haben, beteiligt.

Ich möchte meinem Dank Ausdruck verleihen, gegenüber allen spendenden Gläubigen, den Geistlichen, die Kollekten in den Gemeinden organisiert und die Gläubigen ermuntert haben zu spenden, sowie allen gegenüber, die die Kunde von dieser Initiative, mit dem Anliegen, auch andere zu veranlassen, sich einzubringen, weitergeleitet haben. Eine besondere Wertschätzung und Anerkennung gebührt zwei Spendern, Menschen aus sehr unterschiedlichem gesellschaftlichem Umfeld, die das im Bau befindliche Anwesen schätzend und im Wunsch dieses gebührend zu unterstützen, einer 10.000, der andere 44.000 € gespendet haben. Wir bitten Gott, alle zu segnen, die sich gemäß ihren konkreten Möglichkeiten, mit dem Herzen, dem Gebet, den Spenden und dem Verbreiten der Kunde von dieser Initiative eingebracht haben.  

Das Ergebnis zeigt uns, dass es möglich ist, aber wir alle müssen weiter handeln. Die eingesammelten Beträge wären nicht ausreichend gewesen, für das, was wir uns vorgenommen haben. Durch eine, vom Staatssekretariat für Kultus der Regierung Rumäniens, Anfang des Monats August angebotene Subvention in Höhe von fast 535.000 Euro, wurde uns geholfen, die Arbeiten, deren Rhythmus doch etwas gedrosselt wurde, nicht zu unterbrechen. Um die für dieses Jahr vorgesehenen Arbeiten fortzusetzen sind natürlich auch die übrigen Geldbeträge nötig.

In Anbetracht einerseits dieses Bedarfs, andrerseits der Tatsache, dass die vorangegangenen Monate Urlaubsmonate waren und dass je mehr Spender desto leichter die Bürde der Finanzierung, haben wir uns entschlossen, die Initiative fortzusetzen, bis wir dafür (mindestens) 10.000 Menschen gewonnen haben. Wir werden auf die Einzelheiten zum nachfolgenden Ziel und der Art und Weise der Fortsetzung der Aktion zurückkommen. Da es sich um ein Projekt der Rumänen in Deutschland handelt, sind wir gehalten, nicht nur im Hinblick auf die spätere Nutzung, sondern auch auf die Einbringung unserer selbst in die Sache so zu handeln.

Mit Dank, Hoffnung und Segen

Sofian von Kronstadt, + Weihbischof